Der Geschmack von Tee Ein Fotoprojekt von Ilse Leender - Veröffentlicht am 4. Oktober 2016

Der Geschmack des Tees beruht auf dem Erbe und den Einflüssen des Zen-Buddhismus im japanischen Theater und der Teezeremonie. Ausdrücke und Traditionen aus dem Noh-, Kabuki- und Bunraku-Theater, Chado (der Weg oder Tee) und die Hingabe an die Natur, die Ruhe, die sich aus dem Zen-Buddhismus ergibt, spiegeln sich in der Arbeit wider. 

Die niederländische Künstlerin Ilse Leenders greift in ihrer Arbeit in Land- oder Stadtlandschaften ein und nutzt die Umwelt als „Bühne“, um theaterähnliche Zeitgenossen zu konstruieren stories mit Elementen aus Vergangenheit und Gegenwart.

Die inszenierten Fotografien zeigen ein komponiertes Zusammenspiel von Vorstellungskraft und Realität. Die Komponenten in ihren Fotografien bestehen aus selbst hergestellten Artefakten oder fertigen Objekten, die regelmäßig in Kombination mit Persönlichkeiten hergestellt werden.

Durch das Zusammenführen verschiedener Aspekte in einem einzigen Bild entstehen detaillierte Erzählungen, die als Filmstills oder Bilder aus einem Comicbuch wahrgenommen werden können.

Die Taste of Tea-Serie wurde in Kyoto, der historischen Hauptstadt Japans, kreiert.

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© Anna Karvounari
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